Lions für Frühintervention bei blinden und sehbehinderten Kindern

Distrikt 129 – Slowenien

Projektziel und Kontext

Das im April 2017 gestartete Projekt „Lions for Early Intervention in Blind and Visually Impaired Children“ schließt eine erhebliche Lücke im Unterstützungssystem für sehbehinderte Vorschulkinder (0-6 Jahre) in Slowenien.

Internationale Erfahrungen betonen die Bedeutung einer frühen, umfassenden und kindgerechten Intervention, vorzugsweise im häuslichen Umfeld. In Slowenien wird diese Art der Unterstützung jedoch seit Jahren hauptsächlich ambulant in Ljubljana angeboten, was für viele Familien eine erhebliche Belastung darstellt. Derzeit betreut eine einzige Fachkraft etwa sechzig Kinder, unterstützt von einem Psychologen und einem Sozialarbeiter in der Arbeit mit den Eltern. Der Staat finanziert einen Arbeitsplatz, während die Kosten für die Ausstattung, angemessene Räumlichkeiten, die Ausbildung des Personals sowie die Reise- und Unterbringungskosten ausschließlich von den Eltern getragen werden.

Abschließende Aktivitäten und Ergebnisse

Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Projekt erfolgreich, trotz der Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie, die äußerste Vorsicht bei der Organisation von Aktivitäten zum Schutz der betroffenen gefährdeten Gruppen erforderte.

Ein wichtiger Meilenstein war die Renovierung der ungenutzten Räumlichkeiten des IRIS-Instituts, die im Frühjahr 2021 abgeschlossen wurde. In der nächsten Phase wurde dank der Zusammenarbeit mit dem ALC der Kauf und die Einrichtung der neuen Räume – Küche, Wohnzimmer und Schlafzimmer – abgeschlossen. Dadurch konnte den Kindern und ihren Familien ein einladenderes und vertrauteres Umfeld für die Durchführung ihrer Therapien geboten werden.

Das Projekt mit einem Gesamtwert von 24.000 Euro wurde erfolgreich abgeschlossen. Vielen Dank an alle LAC-Mitglieder für ihre wertvolle Unterstützung bei dieser wichtigen humanitären Initiative.

Gemeinsam können wir mehr erreichen!

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