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2014-09 Projekt Belluno 108 Ta2 deutsche Fassung

ALPINE LIONS COOPERATION – ALC

I-39100 Bozen

L. d. Vinci Strasse, 16

 

 

ALC-Activity 2014/15

Projekt Distrikt 108 Ta2 (Friaul)

 

  1. Titel/Thema

    Zukunftschancen im alpinen Raum

    beruflich-wirtschaftlich-persönlich

     

    •Jugendliche lernen die verschiedensten Möglichkeiten als Klein(st)-unternehmer für ein berufliches und persönliches Wachstum im alpinen Raum kennen.

     

    Jugendliche nehmen den alpinen Raum bewusst als eine Region wahr in der trotz schwieriger Bedingungen auf aufgeschlossene jungen Menschen attraktive berufliche Chancen warten.

     

    Jugendliche werden ermutigt zu beruflicher Eigeninitiative und Kreativität.

     

     

  2. Betreuung

    ALC Delegierte für Ta2 PCC Stefano Camurri (stecapil@libero.it),                             PDG Gino Eger (gino@eger.it)

    LC Belluno Host

     

     

     

     

  3. Organisation

    Club Belluno Host

    Betreuung und Organisation

    Termingestaltung

    Abrechnung

    Beistellung von Fahrer und Bus usw.

     

    Alle ALC-Distrikte

    …stellen eine/zwei Betreuungsperson/en für die Dauer des   

    Aufenthaltes im eigenen Distrikt - also für ein bis zwei Tage - zur 

    Verfügung.

     

    … suchen 2 – 4 Betriebe als „Exkursionsziele“ aus.

    … betreuen die Jugendlichen

    …organisieren Unterkunft und Verpflegung im eigenen Distrikt

    …übergeben die Gruppe samt Bus u. Fahrer dem nächsten Distrikt

     

  4. Zielpersonen

    14 Jugendliche im Alter zwischen 18 und 26 Jahren,

     

    ••die z.B. im alpinen Raum einen Betrieb als Klein(st)unternehmen gründen wollen, oder einen kleinen Hof erben

     

    ••und die mutig nach Ideen suchen,                                                                  wie sie sich im alpinen Raum mit seinen spezifischen Problemen aber auch Vorteilen

     

    ••mit intelligenten und außergewöhnlichen Maßnahmen nachhaltig eine berufliche Basis mit Zukunftsperspektiven schaffen können.

     

    •• z.B. Studenten (Agrarwirtschaft, Umweltmanagement,…)

     

    •• junge motivierte Bauernsöhne/Bauerntöchter mit der Vision eines Hofes mit Zukunft

     

    ••Handwerker, die bereit sind auf breiter Basis zu denken und zu handeln,

     

    ••junge Menschen, die offen sind für Neues und die in ausser- gewöhnliche Richtungen denken bzw. die Neues entwickeln wollen.

     

     

  5. Beispiele, die bereits realisiert wurden

    und die zur Nachahmung anregen sollen…….

    Zucht von Kaschmirziegen auf einem hoch gelegenen Hof im Friaul

    Anlegung einer speziellen Artischocken Plantage im Pustertal

    Anlegen eines Olivengartens in Bozen

    Zucht von Angus Rindern im Vinschgau

    Anbau spezieller Marillensorten im Etschtal

    Zucht von speziellen Schafsorten für Wolle und Fleisch

    Anbau und Verwertung hochwertigen Beeren in höheren Lagen

    Kombination von Tourismus, Schaustall, Milch und Fleischproduktion

    Brennen spezieller Schnapssorten

    Whiskyproduktion in Mals im Vinschgau

    Herstellung und Verkauf von hochwertigem Gin in Seis am Schlern

    medizinischer Schaugarten samt Abfüllung und Verkauf in einem kleinen Hof in Seis am Schlern

     

     

  6. Auswahl der Betriebe

    An der Universität von Bozen, Abteilung Agrarwissenschaften,                              wurde kürzlich ein Projekt in den Südtiroler Bergen zur Untersuchung    und Analyse solcher Fälle entwickelt und durchgezogen.

    Es empfiehlt sich, die örtlichen Strukturen (Bauernbund, Inspektorat für Landwirtschaft o.ä.) bei der Auswahl der zu besichtigenden Betriebe einzubinden, da sie alle - auch die alternativen Ausnahmebetriebe - kennen.

     

  7. Umsetzung

  1. Jeder Distrikt

    sucht zwei Jugendliche nach eigenen Kriterien aus.

    Die Gruppe sollte gemischt sein, die Kenntnis der englischen Sprache ist von Vorteil aber kein Auswahlkriterium.

     

  2. Die Betriebe

    werden im Vorfeld über die Ziele dieses Projekts eingehend informiert und ersucht,                                                                                                  nach Voranmeldung/Ankündigung Einblick in den Betrieb zu gewähren,                                                                                                                      für Erklärungen, Fragen, Diskussionen, ev. Produktverkostung                                offen zu sein (gesamte Dauer ca. 2-3 Stunden).

     

  1. Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse

  1. Die Jugendlichen führen darüber ein Protokoll und erstellen eine fotografische Dokumentation.

     

  2. Im Frühjahr 2015 wird in Belluno eine Tagung veranstaltet, die offen ist für alle Lions aber auch für Nicht-Lions.                                                 In deren Verlauf werden die beteiligten Jugendlichen ihre Erfahrungen und Erlebnisse präsentieren und in einer Broschüre zusammengefasst vorstellen.

     

  1. Projekt-Zeitrahmen

    Die Exkursionen der Jugendlichen werden in zwei Tranchen mit einer Dauer von jeweils einer Woche abgewickelt: Anfang September und Oktober 2014. Die genauen Termine für Oktober werden noch festgelegt.

     

     

     

     

     

    Geplant sind.:

     

    Exkursion 1

     

    September 2014

    Die Jugendlichen besuchen die italienischen Distrikte Ta2 (Friaul, Triest, Udine) und Ta1 (Vicenza, Verona, Trient, Bozen), sowie das Distrikt Schweiz Centro im Einzelnen wie folgt:

     

Distrikt 108 Ta 2 – Belluno:

Freitag, 05 September Abend: Ankunft der Teilnehmer in Belluno, Übernachtung im Diözesanzentrum Johannes XXXIII,

Samstag, 06 September : Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebes zur Zucht von Kaschmirziegen mit angeschlossenem “Urlaub auf dem Bauernhof”, Mittagessen; nachmittags Fahrt ins obere Friaul, wo sie vom LC Tolmezzo empfangen werden, Besuch eines Hotelbetriebes in einer Dorfgemeinschaft, Übernachtung;

Sonntag, 07 September: Abfahrt um 09.30 h nach Casera Razzo und Sauris, Besuch eines fleischverarbeitenden Betriebes (Speck, Schinken), nach dem Mittagessen Abfahrt ins Distrikt Ta1, Südtirol.

 

Distrikt 108 TA1 – Bozen - Trient:

Ankunft am Sonntag Abend, 07 September; es folgen noch festzulegende Besuche am Montag, den  08 September und Dienstag Vormittag, den 09 September in Südtirol und dem Trentino – Nachmittags Abfahrt in das Distrikt Schweiz Centro.

 

Distrikt 104 Schweiz Centro:

Ankunft am Dienstag Abend, den 09 September, es folgen noch festzulegende Besuche am Mittwoch, den 10 September und am Donnerstag Vormittag, den 11 September; Nachmittags Rückfahrt nach Belluno über Verona/ San Bonifacio Soave, wo eine Kellerei besucht werden kann.

 

 

 

Exkursion 2

 

Oktober 2014

Die Jugendliche besuchen die Distrikte 114 Austria Mitte, 114 Austria West, 111 Germany Bayern Süd, 111 Germany Bayern Ost.

Der durchführende Distrikt 108Ta 2 denkt an eine Durchführung dieser Exkursion noch im Oktober 2014.

 

Die Organisation von Fahrer und Bus übernimmt das Ta2. Die zuständigen Begleitpersonen in den anderen Distrikten übernehmen die jeweilige Organisation der Zimmer sowie des Mittag- und Abendessens, sowie die Auswahl der zu besuchenden Betriebe. Die Teilnahme an der Betreuung der Jugendlichen seitens der Clubs ist wünschenswert, aber keine Pflicht.

 

Das Wichtigste erscheint die Wahl der jeweils zwei jugendlichen Personen, ohne die die activity nicht stattfinden kann.

 

 

  1. Kosten

  1. Die Kosten sind durch den ALC-Beitrag völlig gedeckt

  2. Es entstehen für die Lions Clubs oder ihre Distrikte keine Zusatzkosten. Alle Kosten werden über ein  eigenes activity Konto abgerechnet und transparent gemacht

  3. Alle Bewegungen und Ausgaben werden von einem professionellen, zweisprachigen ALC-Revisor geprüft

  4. Eventuelle Überschüsse kehren anteilig in die Distriktkassen zurück

  5. Dieses Konto wird anschließend wieder gelöscht.

  6. Die Clubs sind organisatorisch und kostenmäßig nicht weiter belastet, es sei denn, sie sehen diese Kontakte als Chance für sich selbst und für die Leo um bei einem Abend oder Mittagessen mit der internationalen Jugend ins Gespräch zu kommen.                                                                                             Es wäre auch durchaus gewünscht, wenn Clubs mithelfen den Zugang zu Betrieben zu erleichtern bzw. Jugendliche namhaft zu machen.                                                                                 

     

    Bozen, der 2.05.2014

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